Mit der Taufe

  • schließt du 'einen ewigen Bund mit Gott'.

  • trittst du in 'die ewigen Bündnisse Gottes' ein.

  • bist du 'ein Kind Gottes'.

  • steht dein Name im 'Buch des Lebens'.

  • bist du 'ein Eigentum des Herrn Jesu'.

  • hast du einen Anspruch auf den Heiligen Geist.

  • bist du 'ein Erbe aller Verheißungen Gottes'.

  • darfst du „Abba, lieber Vater“ zu Gott sagen.

  • sagst du dich von allem Okkulten, von Satan und jeder Form des Aberglaubens los.

  • gibst du Gott die Ehre und Ihm somit Recht.

  • drückst du deine Liebe zu Gott aus.

  • wirst du ein Nachfolger und Jünger Jesu.

  • bist du 'ein Teil des Leibes Jesu', der Gemeinde bzw. des Volkes Gottes.

  • beginnt deine Heiligung.

  • beginnt der Dienst für Gott.

  • steht 'das Reich Gottes' bei dir an erster Stelle.

  • nimmst du das Wort Gottes ernst.

  • stehst du unter dem Schutz und Segen des Herrn.

 

Die Taufe ist dein erster Gehorsams-Schritt

und ein öffentliches Bekenntnis zu Gott und Jesus

vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt.

 

Weitere kurze Gedanken (Stichworte) zum Thema 'Taufe'

aus meinen Predigt-Umrissen:

 

Lesen Sie dazu Hebräer 6

 

Die 4 elementaren Handlungen des Glaubens sind:

1. die Abkehr von den toten Werken

2. die Zuwendung zu Gott

3. die Taufe

4. die Handauflegung

 

Der Anfang des Glaubens ist die Erleuchtung

  • es ist die Wiedergeburt

  • das Schmecken der himmlischen Gaben

  • die Annahme des Anteils am Heiligen Geist

     

Das Empfangen der 'Kräfte der zukünftigen Welt'

  • wir werden versetzt in das Reich Gottes

  • wir werden befördert in das Reich Gottes

  • wir rücken auf zum Reich Gottes

  • wir werden eingesetzt in das Werk Gottes

 

Gott beschenkt uns ständig

  • man wird erleuchtet (siehe Hebräer 6, 4)

  • man hat 'die himmlische Gabe' geschmeckt

  • man wird teilhaftig des Heiligen Geistes

  • man schmeckt das Wort Gottes

     

Mit der Taufe demonstriert man …

die Abkehr von einem Leben, das zum Tode führt

  • die Abkehr von toten Werken

  • dass das geistliche Leben beginnt

ABKEHR ist das Brechen mit 'dem alten Leben', den Gewohnheiten usw.

bzw. die Bereitschaft dazu.

 

die Entlobung bzw. Entsagung von der Welt

  • der Bund bzw. der Vertrag oder die Verträge mit dem sündigen Leben 'der Welt' werden gekündigt

  • die alten, sündig gottlosen Verbindungen werden aufgegeben

Das Ablegen ist ein Aufhören …

  • mit der Tradition

  • mit der alten Religion

  • mit dem Sündigen

  • mit den schlechten Gewohnheiten

 

Die toten Werke sind …

  • Werke ohne Glauben

  • Werke ohne dem Heiligen Geist

  • Religiöser Leerlauf bzw. viel Krach um Nichts

  • Äußerlichkeiten, s.g. tote Werke

 

Werke für die kein Glaube verlangt wird sind tote Werke.

 

Werke ohne Auftrag Gottes bzw. ohne Sendung Gottes

sind tote Werke.

 

Werke die Gott nicht verherrlichen sind tote Werke.

Werke die nur Menschen zuliebe getan werden

oder Werke, die nur aus Rücksicht auf Menschen getan werden.

 

Tote Werke sind Fälschungen - religiöse Nachahmungen …

bzw. tote 'Kopien'.

 

Tote Werke gehören zum Anfang - sie sind Grundvoraussetzungen …

  • dabei sollte man nicht all zulange stehen bleiben

  • damit sollte man sich nicht all zulange beschäftigen

  • damit sollte man nicht all zu viel Zeit verbringen

     

Die Voraussetzung für die Taufe ist die Bereitschaft zur Umkehr

und der Glaube an Jesus.

 

Die Taufe ist nur ein Bund - ein Vertrag

Ein Vertrag ist nicht mehr als ein Stück Papier …

jetzt muss der Vertrag mit Inhalt bzw. Leben 'erfüllt' werden.

 

Die Ehe - die Trauung ist nur ein Akt

  • die Ehe muss vollzogen werden

  • die Ehe muss gelebt werden

  • jetzt müssen die Partner zusammenwachsen

An seinem Glaubensleben muss man ein Leben lang arbeiten

 

Die Taufe ist die Adoption …

Die Adoption ist ein legitimer Weg.

Die Adoption bringt dich in 'eine neue Position':

du bekommst einen neuen Namen …

  • neue Rechte

  • neue Pflichten

  • neue Aufgaben

  • einen neuen Standpunkt

  • einen neuen 'Vater und Mutter'

  • eine neue Familie

  • neue Geschwister

 

Gott und Sein Wort ist jetzt deine Grundlage

und dein Glaubens-Fundament

 

Als Adoptierter identifizierst du dich mit Gott

und gehörst zur Familie Gottes.

 

Es gibt Unterschiede - ein vor und nach der Taufe.

 

Ab der Taufe bist du bewusst 'ein Eigentum Gottes'

und stehst unter dem Schutz Gottes.

Wer dich jetzt angreift, der greift Gott an und bekommt

mit Gott zu tun.

 

Wer sich Taufen lässt geht auch Verpflichtungen ein

genauso, wie wenn er einen Vertrag schließt –

er bekommt sowohl Rechte als auch Pflichten.

 

Mit der Taufe …

  • bist du 'ein Glied am Leibe Christi' geworden.

  • bist du 'ein Teil der universellen Gemeinde Jesu'.

  • bist du 'ein Teil eines Ganzen'.

  • bist du 'ein Teil einer Ortsgemeinde'.

  • hast du eine Familie.

  • bist du von der Familie angenommen.

  • bist du von den Geschwistern aufgenommen.

  • bist du 'in der Herde Jesu auf einer Weide'.

  • hast du 'einen Hirten'.

  • wird für dich geistlich gesorgt.

  • hast du eine Funktion in der Gemeinde.

  • bist du 'ein Zeuge Jesu' geworden.

 

Mit der Taufe bist du ein BERUFENER Jesu.

Hier beginnt …

  • deine Berufung

  • dein geistliches Wachstum

  • dein Zeugnis für Jesus

 

Die Taufe ist ein öffentliches Bekenntnis zu Jesus.

 

Die Taufe ist ein Neuanfang -

hier bist du noch lange nicht im Glauben fertig und noch lange nicht am Ziel.

Hier bist du nur aufgebrochen -

'dem Bräutigam' (Jesus) entgegenzugehen.

Ob du dort ankommst und das Ziel erreichst, liegt allein an dir, an deiner Hingabe zu Jesus, an deinem Glaubensgehorsam, usw.

 

Die Bedeutung der Taufe

Die Abwaschung der Sünden (Apg. 2, 38; Apg. 22, 16; 1. Petr. 3, 20 + ff.)

 

Durch die Taufe wird man nicht 'Kind Gottes'.

Das Wunder der Wiedergeburt, der Umkehr, geht der Taufe voraus …

  • siehe Saul von Tarsus (Apg. 9, 17)

  • der Kämmerer 'glaubte' vor der Taufe (Apg. 8, 37)

  • Kornelius (Apg. 10, 44 – 48)

  • der Kerkermeister (Apg. 16, 33) und

  • viele andere hatten das Wort bereits

    'gehört' als sie getauft wurden (Apg. 2, 41)

 

Achtung! Die Taufe ist nicht die Abwaschung der Sünden …

  • sie stellt die Abwaschung der Sünden dar

  • 'das Blut Christi' wäscht Sünden ab (1. Joh. 1, 7 u.a.)

  • der Täufling erhält die Zusicherung der Sündenvergebung

  • der Täufling bekennt: „Ich bin durch das Blut Christi von meinen Sünden reingewaschen.

    Ich will mich fortan vor jeder Befleckung hüten!“

  • durch Ihn (Jesus) habe ich ein gutes Gewissen

  • Er ist für mich durch den Tod gegangen und hat durch Sein Blut eine vollkommene Sühnung gebracht

  • und Er ist auferstanden. Auch dem verleiht die Taufe Ausdruck (vgl. 1. Petr. 3, 18 + ff.)

 

Die Taufe ist 'das Begräbnis mit Christus' (Röm. 6, 1 – 5; Kol. 2, 8 – 13)

Durch die Taufe bezeugen wir, dass wir mit Ihm 'begraben' sind.

Wir - das schließt ein …

  • mein 'Fleisch' (Röm. 8, 4 – 11)

  • mein 'ICH' (Gal. 2, 20)

  • mein 'Sein in Sünde' (Röm. 6, 6 – 12)

     

Die Taufe mit Wasser (im Wasser) ist 'das Grab des alten Menschen'.

Aber aus dem Grab steht ein neuer Mensch auf.

Das ist natürlich eine sinnbildliche Handlung (die Wirklichkeit in IHM).

 

Wir werden 'Teil des Leibes Jesu'

 

Die Bibel spricht davon, dass wir durch die Taufe in 'den Leib Jesu’ (die Gemeinde) aufgenommen werden:

Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden … “ (1. Kor. 12, 13)

 

Auch andere Verse sprechen davon, dass wir durch die Taufe 'Glieder am Leibe' werden.

Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen; und es wurden an jenem Tag

etwa dreitausend Seelen hinzugetragen. (Apg 2, 41)

 

Auch hier müssen wir wieder verstehen, dass die Taufe sichtbar macht,

was im Herzen geschehen ist.

 

Die Taufe ist das sichtbare Bekenntnis zu unserem Herrn Jesus Christus.

Symbolisch und sichtbar werden im 'Akt der Taufe' deutlich gemacht, dass wir nun

nicht mehr uns selbst gehören, sondern Christus.

 

Wem bekennen wir:

  • der Gemeinde, dem Taufenden

  • oft genug auch Ungläubigen, die wir zur Taufe einladen

  • der unsichtbaren Welt und deren Machthabern, denen wir einstmals gehörten

 

Die Taufe ist 'eine Proklamation des Sieges', weil Satan wieder einmal einen Menschen verloren,

Gott aber einen gewonnen hat.

Obwohl die Taufe auf den ersten Blick eine symbolische Handlung ist

setzt sie aufgrund der oben genannten Punkte den Segen Gottes im Leben eines Gläubigen frei.

 

Man kann die Taufe mit 'dem Abbrechen der Brücken zum alten Leben' vergleichen.

Deswegen ist die Entscheidung zur Taufe für viele mit mancherlei Anfechtungen und Kämpfen verbunden.

Paulus vergleicht die Taufe mit dem Durchzug des Volkes Israel durch das Rote Meer. (1. Kor. 10, 2)

Die Israeliten waren zwar gerettet und auf dem Weg aus Ägypten (Sinnbild für das alte Leben, Sklaverei der Sünde),

hatten aber erst nach dem Durchzug Ägypten wirklich verlassen, sodass es keinen Weg mehr zurück gab.

Nach ihrer 'Taufe' waren sie wirklich in Freiheit.

 

Taufen heißt 'untertauchen bzw. 'hineintauchen'.

Christus ist ganz 'in den Tod und das Grab' hineingegangen - desgleichen sinnbildlich auch wir.

Er ist ganz aus dem Grab heraufgestiegen - desgleichen auch wir. (siehe Taufpraxis der Urkirche!)

 

Wer tauft?

  • Zunächst der Prediger des Evangelium, durch den der Mensch zum Glauben gekommen ist.

  • Jeder Gläubige, der einen Auftrag dazu hat.

Die Taufe liegt in der Verantwortlichkeit des Taufenden und nicht in der Verantwortlichkeit der Gemeinde.

 

Weitere Gedanken zum Thema 'Taufe':

Wer wird getauft? So viele nun das Wort annahmen …

Wann wird getauft? Alsbald

 

Warum muss es denn ausgerechnet die Taufe sein?

  • weil Gott es sagt - Gehorsam!

  • weil wir armen Menschen so vergesslich sind und starke Handlungen (Eindrücke) benötigen.

(Schmecket und sehet wie freundlich der Herr ist.)

Auch das Abendmahl ist 'ein Mahl des Gedächtnisses', bei dem geistliche Realitäten

symbolhaft dargestellt werden.

 

Und wenn ich mich nicht taufen lassen mag?

  • Dann bin ich ungehorsam. (Joh. 14, 21)

  • Dann kann ich in gewissen Fällen andere nicht auf 'die Notwendigkeit des Gehorsams Gott gegenüber' glaubhaft hinweisen.

  • Dann verzichte ich auf die mit der Taufe verbundenen Verheißungen (siehe oben)

  • Dann 'gehe ich nicht verloren' (Mk. 16, 16), weil der Grund meiner Errettung ja nicht die Taufe, sondern

    'das Werk Christi' ist, das ich 'im Glauben ergriffen' habe.

 

Und wenn ich als kleines Kind bereits getauft worden bin?

Es gibt nur eine 'christliche Taufe' auf der o.a. Grundlage, und zwar diese durch UNTERTAUCHEN.

Man muss Glauben und Buße (Umkehr) tun können. Ein Baby kann das nicht, hat es auch nicht nötig.

Wir segnen die Kinder, so wie Jesus sie segnete.

 

Und wenn ich gesehen habe, dass ich im biblischen Sinne noch gar nicht getauft bin, dann lese ich die Apostelgeschichte 19, 1 – 7.

„ … und nun, was zögerst du?“ (Apg. 22, 16a)